Die Jugendherberge (Tooreen Hostel) liegt recht
weit außerhalb des Ortes (den Berg rauf - mit dem Fahrrad ziemlich
anstrengend). Mit unserem besten Schulenglisch kamen wir dort nicht sehr
weit - der Herbergsvater war ein Deutscher, dessen Frau ein hervorragendes
irisches Brown-Bread machte.
Direkt neben dem Gebäude fließt ein kleiner Bach, der bei
Regen zu einem reißenden Strom anschwillt.
Wer am Abend in den Pub im Ort möchte, sollte sich einen Fahrer
suchen - die Strecke zurück könnte sonst sehr lang werden (Guiness
schmeckt halt gut).
Hier waren wir durchs Wetter gezwungen einen Tag zu pausieren - und
das war gut so. Wir lernten hier Leute kennen, die genauso gerne individual
Urlaub machen wie wir auch (komisch: auch diese Leute sind von Irland begeistert
- wie kommt das bloß).
Man sollte beachten: Socken, die zum Trockenen auf den Gasofen gelegt
werden, fangen an zu stinken.
Beschreiben, warum es uns dort so gut gefallen hat ist schwer. Es paßte
halt alles zusammen.
Leider ist es so, daß es bei unserem letzten Besuch diese Jugendherberge
nicht mehr gab (der Herbergsvater war weitergezogen). Trotzdem sollte man
vorbeischauen, vielleicht gibt es einen neuen.
Eine Ausweichmöglichkeit gibt es auch: ein Stück den Berg
runter gibt es eine weitere Jugendherberge, die aber nicht so gut ist. |