| Tag 2 |
![]() |
Unser Ziel am zweiten Tag lautete Dromineer. Dieser Ort liegt ungefähr in der Mitte des Lough Derg. Um dort hinzukommen hatten wir unsere erste Tour, die uns richtig auf den See hinausführte. Auch wenn es den Anschein hat, als ob der See nicht allzu groß ist, so ist es doch ein Erlebnis, wenn man sich relativ weit vom Ufer entfernen muss und viel Wasser um sich herum hat. Die Fahrt an sich ist bei gutem Wetter ungefährlich. Bei schlechtem Wetter allerdings können die Seen sehr rauh werden. Die Bedingungen auf einem See können nicht mit jenen am Ufer oder den Flussabschnitten verglichen werden. Ab einer Windstärke von etwa drei sollte man von einer Fahrt absehen. Die Bedingungen erkennt man sehr einfach: sollten sich auf den kleinen Wellen überall Schaumkronen bilden, so wird es Zeit einen Hafen aufzusuchen (bei meinem ersten Bootsurlaub drei Jahre zuvor, hatten wir das "Vergnügen" bei schlechten Bedingungen zu fahren und es schaukelte uns so sehr durch, dass sogar die Gläser aus den Schränken fielen). Unsere Reise war durch gutes Wetter geprägt, so dass die Überfahrt kein Problem darstellte und wir wohlbehalten unser Ziel erreichten. |
Dromineer ist ein kleiner Hafen mit einer recht schönen Ortschaft. Besonders interessant ist eine Ruine, die direkt am Hafen liegt und recht eindrucksvoll wirkt. Hier hatten wir dann auch unseren ersten Besuch einer Schwanen-Familie die immer gerne gefüttert werden möchten.
Mit anderen Schiffsbesatzungen kommt man auch immer wieder in Kontakt, selbst wenn es sich um Vierbeinige handelt. In diesem Hafen haben wir dann auch zum ersten Mal neues Wasser an Bord genommen. Leider gestaltete sich dies recht schwierig, da der Anschluss an unserem Wasserschlauch nicht so recht auf den Wasserkran passen wollte und wir dadurch gezwungen waren dieses Manko durch manuelles Anpressen auszugleichen. Dieses ist sehr mühsam und durch das kalte Wasser, dass einem dabei ständig über die Hände rinnt, wird regelmäßiges Abwechseln notwendig.